Heute markiert die feierliche Eröffnung der ersten Baustufe des Erweiterungsprojekts am Krankenhaus Johanneum einen wichtigen Meilenstein in der regionalen Gesundheitsversorgung. Die Erweiterung des Bettenhauses Ost wurde fertiggestellt und bietet neue Ausweichflächen über vier Geschosse.
Der Startschuss fiel am 07. Oktober 2022 mit der Grundsteinlegung für das Bauvorhaben. Seitdem arbeiten alle Beteiligten mit großem Engagement daran, zukunftsfähige Strukturen für eine hochwertige Patientenversorgung zu schaffen.
Der Stiftungsvorstand Lukas Mählmann erklärt: „Mit der heutigen Eröffnung schaffen wir die Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte unseres Hauses.“ Martin Kossen, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Johanneum fügt hinzu: „Wir stellen die Weichen für eine moderne und zukunftsfähige Versorgung.“
„Das Krankenhaus Johanneum ist ein zentraler Baustein unserer regionalen Gesundheitsversorgung“, betont Landrat Dr. Christian Pundt. Bürgermeister Jens Kuraschinski ergänzt: „Diese wichtige Investition stärkt nicht nur den Standort Wildeshausen nachhaltig, sondern sichert auch wichtige Arbeitsplätze für die Zukunft.“
Mit dem Abschluss der ersten Baustufe beginnen nun die Planungen und Vorbereitungen für die zweite Phase. Hierbei entsteht im Gebäude hinter dem Haupteingang an der Feldstraße ein erweitertes Notfallzentrum. Zudem wird eine neue Intensiv- und Intermediate-Care-Abteilung mit 18 Betten etabliert, um die Behandlungskapazitäten deutlich zu erhöhen.
Der abschließende bauliche Entwicklungsabschnitt an der Visbeker Straße dient der weiteren strukturellen Ertüchtigung des Krankenhausstandortes, insbesondere durch die Erweiterung und Neuordnung der Operationsabteilung. Dieser Abschnitt wird, wie im Vorfeld mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung abgestimmt und den Vertreterinnen und Vertretern der Krankenkassen am 06. Mai 2026 vorgestellt, nicht im bisherigen Förderzusammenhang fortgeführt, sondern konzeptionell weiterentwickelt und in eine angepasste Systematik überführt.
Grundlage hierfür ist das Konzept „Bauliche Erweiterung und Neustrukturierung des OP- und Stationsbereichs für Same-Day Surgery, hybride Versorgung und regionale Kooperationen“. Mit dieser Neuausrichtung soll die künftige Entwicklung des OP- und Stationsbereichs stärker an den Anforderungen der Krankenhausreform, an regionalen Versorgungsstrukturen sowie an neuen Behandlungs- und Kooperationsformen ausgerichtet werden. Mitte Juni soll die weitere Befassung im Krankenhausplanungsausschuss erfolgen. Ziel ist es, auf dieser Grundlage die nächsten Schritte für eine Beantragung von Mitteln aus dem Transformationsfonds vorzubereiten.