Krankenhaus Johanneum: Geplante Umschaltung der Stromversorgung vorsorglich abgebrochen – Patientensicherheit lückenlos gewährleistet

Im Rahmen von langfristig vorbereiteten Modernisierungsarbeiten an der Mittelspannungsanlage des Krankenhauses Johanneum kam es während der geplanten Stromabschaltung zu einer technischen Unregelmäßigkeit: Das hauseigene Notstromaggregat schaltete sich wider Erwarten nicht automatisch zu. Der Umschaltvorgang wurde daraufhin vorsorglich abgebrochen und die Stromversorgung wieder auf den regulären Betrieb zurückgeführt. Aufgrund der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsvorkehrungen und eines externen Ersatzaggregats bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Patientinnen, Patienten oder Mitarbeitende.

Umfassende Vorsorgemaßnahmen im Vorfeld

Die Arbeiten an der elektrischen Infrastruktur waren akribisch vorbereitet worden. Sämtliche vorab durchgeführten Probeläufe und Funktionstests der hauseigenen Notstromanlage verliefen ohne Beanstandung. Um maximale Redundanz zu gewährleisten, hatte das Haus vor Beginn der Maßnahme ein weiteres, externes Zusatzaggregat als Rückfallebene aufgestellt.

Zudem wurden alle relevanten externen Stellen frühzeitig und eng eingebunden:

  • Die Leitstelle des Landkreises Oldenburg sowie alle beteiligten Leitstellen und umliegenden Krankenhäuser waren im Vorfeld detailliert über das geplante Zeitfenster der Stromunterbrechung informiert.
  • Die gemeinsame Abstimmung und Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen funktionierte während des gesamten Prozesses hervorragend und reibungslos.
  • Der stationäre Regelbetrieb wurde für die Dauer der Umbaumaßnahme planmäßig heruntergefahren.
  • Zwei intensivmedizinisch betreute Patienten wurden vorsorglich in Partnerkliniken verlegt, um jegliche Risiken während der Umschaltung auszuschließen.
  • Zwei Schwangere, deren Entbindung zeitnah bevorstand, wurden zur optimalen Versorgung sicherheitshalber in das Krankenhaus nach Vechta überstellt.

Schnelle Behebung und stabiler Betrieb

Dank des mehrstufigen Sicherheitskonzepts und des sofortigen Einsatzes der technischen Teams konnte die Stromversorgung über die zusätzliche Absicherung unmittelbar stabilisiert und gesichert werden. Die Versorgung aller anwesenden Patientinnen und Patienten war über den gesamten Zeitraum unterbrechungsfrei gewährleistet.

Alle Leitstellen im Landkreis Oldenburg haben ideal zusammengearbeitet.

Artikel eingefügt am 28.08.2026