Als überregionales Referenzzentrum für Komplikationen nach Knie- oder Hüftendoprothetik haben wir uns auf die Abklärung und Behandlung komplexer Verläufe spezialisiert, insbesondere nach extern durchgeführten Eingriffen. Die Komplikationssprechstunde dient der strukturierten Abklärung nicht zufriedenstellender Ergebnisse nach Hüft- oder Knieprothese. Im Fokus steht eine ursachenorientierte, differenzierte Analyse persistierender Schmerzen, funktioneller Defizite oder radiologischer Auffälligkeiten.
Die Sprechstunde umfasst:
- Systematische Anamnese und Analyse des bisherigen Behandlungsverlaufs
- Standardisierte klinische Untersuchung
- Sorgfältige Analyse vorhandener Bildgebung (Röntgen, CT, MRT, Nuklearmedizin)
- Indikationsgerechte weiterführende Diagnostik (z. B. Infektdiagnostik, biomechanische Ursachenklärung, Schnittbildverfahren, nuklearmedizinische Untersuchungen)
- Interdisziplinäre Fallbesprechung bei komplexen Befundkonstellationen
- Evidenzbasierte Beratung zu konservativen, operativen und revisionschirurgischen Therapieoptionen
- Qualifizierte Zweitmeinung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Planung und Durchführung komplexer Wechsel- und Revisionseingriffe, einschließlich septischer und aseptischer Prothesenlockerungen, Fehlpositionierungen und Instabilitäten.
Die Komplikationssprechstunde richtet sich an Patienten mit:
- persistierenden oder progredienten Beschwerden nach Hüft- oder Kniegelenkersatz
- unklarer Schmerzgenese
- eingeschränkter Funktion trotz regelrechter Primäroperation
Durch hohe Fallzahlen, langjährige Erfahrung und spezialisierte Expertise bieten wir nicht nur eine strukturierte, transparente und leitlinienorientierte Beratung, sondern auch ein individuelles Behandlungskonzept auf höchstem fachlichen Niveau.
Unser Ziel ist klar:
Sicherheit schaffen, Ursachen verstehen und gemeinsam einen Weg zurück zu mehr Stabilität, Beweglichkeit und Lebensqualität finden.